Selbstverständnis

»Die Frage, welche Stadt wir wollen, lässt sich nicht von der Frage trennen, was für Menschen wir sein wollen, welche sozialen Beziehungen wir anstreben, (...)«
David Harvey

Der Slogan des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?« stellt in erster Linie Eigentumsverhältnisse in Frage, und ist die Provokation, mit der wir in den  städtischen Raum intervenieren wollen. Gehört die Stadt überhaupt? Wir wollen mit der Frage die Möglichkeiten, die eine Stadt bietet, ausfindig machen und vor allem die Grenzen, die die gesamte Stadt durchziehen, benennen und angreifen. Sie drückt außerdem aus, dass wir auf der Suche nach unserem Verhältnis zu dieser Stadt sind. Gehört sie auch denen, die besitzlos sind? Wollen wir, dass sie uns gehört? Eine Frage ruft nach Antworten, die mit Sicherheit sehr unterschiedlich ausfallen werden. Eins unserer Ziele jedenfalls ist, mit Interventionen in der Stadt Ideen einer Gesellschaft aufzeigen, in der Leben eine andere Bedeutung hat als Lohnarbeit und Freizeitpark.

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Nachrichten aus dem Netzwerk

Hier veröffentlichen die beteiligten Gruppen und Initiativen Nachrichten und Texte zu allem, was mit der neoliberalen Umgestaltung des städtischen Raum, Gentrifizierung und Verdrängung zu tun hat.

Proteste beim »Bürgerforum« haben einen Nerv getroffen

Die Proteste von »Wem gehört die Stadt?«-Aktivist_innen beim sogenannten Bürgerforum zum Kultur-Campus scheinen einen Nerv getroffen zu haben. Auch am heutigen Tag waren die »Jubelchöre« für Roth und Co. das dominierende Thema in der lokalen Presse. Deshalb hier noch einmal ein aktualisierter Überblick über die Berichterstattung.

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Bingo! Sogenanntes Bürgerforum geht in Jubel unter!

20110517_buergerforumGestern fand eine erste gemeinsame Aktion verschiedener Aktivist_innen und Gruppen aus dem »Wem gehört die Stadt?«-Netzwerk statt. Anlass war das von Petra Roth einberufene sogenannte zweite Bürgerforum zum »Kultur-Campus Bockenheim«. Schon im Vorfeld wurde mehr als deutlich, dass eine ernsthafte Partizipation weder gewünscht noch vorgesehen war. Vielmehr verfolgten Roth und das von ihr geladene Podium wohl das Ziel, ihrer Idee von einem »Tempel der Hochkultur« einen Anschein demokratischer Legitimation zu verleihen. Diese Selbstinszenierung scheiterte jedoch an ungebremsten Jubelchören. Die überwiegenden Mehrheit der Anwesenden beteiligten sich an der Aktion zu der Aktive aus dem Netzwerk aufgerufen hatten. Beim »Partizipations-Bingo« applaudierten und jubelten die Gäste, sobald Begriffe wie »Standort«, »Kultur«, »Campus« oder »Frankfurt« auf dem Podium ausgesprochen wurden. Entnervt beendet Petra Roth schließlich die Veranstaltung, bei der sie sich im Nachhinein sicher etwas weniger Zuspruch erhofft hätte.

Das verteilte Flugblatt samt Bingo könnt ihr hier herunterladen: download pdf

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Unsere Website ist online!

keine_angst_gentrifizierungNach einer Übergangswebsite ist endlich die eigentliche Website des »Wem gehört die Stadt?«-Netzwerks online. Hier werden in Zukunft die am Netzwerk beteiligten Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen Texte, Termine und Nachrichten rund um die neoliberale Umgestaltung des städtischen Raum, Gentrifizierung und Verdrängung veröffentlichen.

Natürlich werdet ihr hier auch in Kürze weitere Infos zum Aktionstag am 11. Juni finden. Bei dieser ersten gemeinsame Aktion des Netzwerks wollen wir die Frage »Wem gehört die Stadt?« erstmals öffentlich stellen.

Unter dem Menüpunkt ›Selbstverständnis‹ findet ihr die Basis auf die wir uns für unsere Zusammenarbeit geeinigt haben.

Wenn ihr Interesse habt, euch am Aktionstag oder dem Netzwerk zu beteiligen, kommt doch einfach auf die Netzwerktreffen die bis zum Aktionstag jeden Sonntag um 14:30 Uhr im Klapperfeld stattfinden.

Technisches

Auch wenn unsere Website jetzt online steht, ist sie noch lange nicht fertig. Erst nach und nach wird sie mit Inhalt gefüllt werden, den die beteiligten Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen beitragen. Technisch sollte die Website funktionieren und auf allen aktuellen gängigen Browser problemlos dargestellt werden. Bei älteren Brosern, besonders beim Internet Explorer 6 und älter, kann es jedoch zu Darstellungsproblemen kommen. Für mobile Endgeräte wie alte WAP-Handys, Smartphones, iPhone oder iPad gibt es jeweils eine reduzierte Ausgabe dieser Website um auch hier eine gute Darstellung zu gewährleisten. Solltet ihr jedoch Fehler oder Darstellungsprobleme feststellen, schreibt uns einfach eine E-Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

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